Stadt, Land, Apfel: Stade und das Alte Land.

Aktualisiert: 19. Nov. 2020

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Wie ich es auch drehe und wende, ein bisschen schief wirkt dieses Bild von der Stader Häuserfront irgendwie immer. Aber so ist das eben in der urigen Hansestadt: die wunderschönen alten Fachwerkhäuser sind noch richtige Einzelstücke. Krumm und schief, verziert, charmant und unglaublich gemütlich. Willkommen in Stade!



Anders als andere alte, kleine Städtchen hat Stade wirklich für jeden etwas zu bieten. Während ich an diesem Herbsttag eher in Schlenderlaune war und meine Augen und Kameras nicht von den Fassaden lassen konnte, verguckt ihr euch vielleicht in die vielen kleinen Läden, geht ausgiebig shoppen und essen oder bleibt an den ersten Glühweinläden des Jahres in einer urigen Gasse hängen.

Natürlich gibt es in so einem alten Städtchen auch den ein oder anderen Geschichtshappen für euch: Im familienfreundlichen Schwedenspeicher nahe des berühmten Fischmarkts erfahrt ihr alles über die Geschichte von Stade. Und wo ich unbedingt noch mal hin möchte: Auf Stades Museumsinsel. Sie soll laut dem Stade Tourismus einer der ältesten frei zugänglichen Freilichtmuseen in Deutschland sein. Klingt anders und auf jeden Fall sehenswert.

Selbst wenn ihr euch nur ins Pannekokenhus setzt und der Geruch eines süßen Pfannkuchens eure vom Wind kalte Nase umschmeichelt, könnt ihr ein bisschen Geschichte aufsaugen. Denn das leckere Restaurant befindet sich direkt in der historischen Altstadt mit Blick auf den Binnenhafen und dem alten Holzkran.



Und wenn die Zeiten wieder besser sind, dann macht auch so ein richtig ausgiebiger Bummel am Samstagmorgen über den Wochenmarkt wieder richtig Spaß. Frische Brötchen, eine deftige Erbsensuppe oder ein knackiges Fischbrötchen – was darf es sein?



Ein Besuch in Stade lässt sich natürlich hervorragend mit einer kleinen Pflück-Auszeit im Alten Land verbinden. Wir sind nach dem Stadtbummel auf dem Rückweg nach Hamburg direkt am Neuenfelder Hauptdeich fündig geworden. Beim Obstbaubetrieb Dirk Stemmer könnt ihr ganze Schubkarren voller Äpfel für die nächsten zehn Apfelkuchen sammeln oder direkt am Stand eine bescheidenere Portion für ein paar Vitamine zwischendurch erwerben. Ich kann euch sagen: Das schöne Alte Land schmeckt man in jedem Bissen und auf diese Weise nimmt man auch gleich ein Stück Wochenende mit nach Hause zum Genießen.