Ein Hof wie gemalt: tierisch schönes Glamping in Niedersachsen.

Aktualisiert: 23. Juli 2021

Zu Besuch auf Hof Frida in Bolsehle, Niedersachsen.

Über mir erstreckt sich das weiße Glockenzelt, auf meinem Bauch schnurrt friedlich eine Baby-Katze, ich bin umhüllt von gemütlichen Kissen und plötzlich beginnt mit den ersten Sonnenstrahlen draußen die Welt zu erwachen. Jeder Vogel im Umkreis vom Hof Frida scheint dem neuen Tag mit seiner ganz eigenen Stimme Hallo sagen zu wollen. Ein wahrer Willkommens-Chor breitet sich über die Felder aus, huscht über unser Glockenzelt, animiert die Kühe auf dem Nachbarfeld mit einigen inbrünstigen Muhs mitzumachen und schließt mit dem so typischen Hahnen-Geschrei ab. Auch ich flüstere ein schlaftrunkenes Willkommen und drehe mich noch mal um. Die kleine Baby-Katze macht es sich auf meinem Rücken gemütlich und wir zögern den endgültigen Tagesanfang doch noch etwas heraus. Dieses Glockenzelt ist aber auch einfach zu gemütlich, um es so früh schon zu verlassen.

Mit der Natur so aufzuwachen, nur durch dünnen Stoff getrennt, ist wirklich etwas ganz Besonderes. Ich habe schon ewig nicht mehr in einem Zelt übernachtet und in einem so komfortablen und schicken Glockenzelt schon gar nicht. Es ist wie ein wunderschönes Zimmer, nur eben inmitten der Natur. Als Baby-Katze Mausi das wohlige Bett verlässt und dem Ruf von Gastgeberin Julia folgt, tapse auch ich aus dem Bett, öffne das Zelt und blicke direkt auf die weiten Wiesen. Unsere Nachbarn, Lama Manfred und seine Frau Mona Lisa, sind auch schon wach und schauen mich neugierig aus ihrem Stall an. Ich mache es mir kurz auf der zelteigenen Terrasse gemütlich und genieße diesen besonderen Ort. Jedes der beiden Zelte hat zahlreiche Sitzmöglichkeiten vor dem Zelt und sogar eine wunderschöne Hängematte. Und als ich denke, es könnte nicht schöner werden, kommt Julia mit einem prall gefüllten Frühstückskorb um die Ecke.

Beim Aufdecken des Tisches komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: Alle Frühstückssachen sehen nicht nur extrem lecker aus, sie sind auch fast alle regional angebaut. Der Apfelsaft stammt sogar von den eigenen Apfel-Bäumen von Hof Frida sowie viele der Obst-Sorten und es gibt sogar eine eigene Honigernte. Ich bin wirklich beeindruckt, mit wie viel Liebe zum Detail hier alles umgesetzt wird. Was für ein fantastischer Start in den Tag!

Doch das ist noch längst nicht alles, was der wunderschöne Hof zu bieten hat. Mitten im kleinen, beschaulichen Bolsehle gelegen, hat man das Gefühl, die Zeit würde stehen bleiben. Hof Frida ist seit Generationen im Besitz der Familie und umgeben von einem romantischen Bauerngarten, Wiesen und Wald. Idylle pur!

Neben all der Ruhe ist der Hof aber auch der perfekte Ausgangspunkt, um mit dem Auto ganz schnell zahlreiche Attraktionen der Region zu entdecken. Ihr habt die Qual der Wahl zwischen dem Kletterpark Seatree, dem Serengeti-, Vogel- und Dinosaurierpark sowie dem Wolfscenter. Auch das schöne Steinhuder Meer liegt nur 15 Minuten mit dem Auto entfernt. Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist, kann vom Hof aus auch den Weser-Radweg erkunden. Wir aber haben uns an diesem heißen Sommertag für den nächstgelegenen Baggersee entschieden: Nur fünf Minuten sind es mit dem Auto zur herrlichen Abkühlung im Heye Glas See. Und das Beste: Wir dürfen die zwei SUP-Boards vom Hof ausleihen und können so den gesamten See erkunden. Der ist übrigens genauso idyllisch und einsam wie der Hof Frida selbst. Was für ein wunderschönes Fleckchen wir da entdecken dürfen!

Nach ein paar ausgiebigen Schwimm- und SUP-Runden verstauen wir die Boards wieder in ihren praktischen Rucksäcken, denn das nächste Highlight wartet bereits auf uns. Wir möchten den Sommertag in der historischen Altstadt von Nienburg ausklingen lassen. Die niedliche Fachwerkstadt liegt zwischen Bremen und Hannover und punktet mit wunderschönen Fassaden, ganz viel Geschichte und natürlich mit der direkten Lage an der Weser. Aber so ein Tag auf dem See macht hungrig und deswegen gibt es im gemütlichen Luxis erst einmal eine Stärkung, bevor wir weiter die Stadt erkunden. Unser anschließender Spaziergang führt uns an der Hauptkirche, zahlreichen urigen Fachwerkhäusern und an dem schönen Rathaus vorbei. Sogar auf eine der bekannten Nachtwächter-Führungen können wir einen Blick erhaschen. Für alle, die auf eigene Faust die Stadt erkunden möchten, gibt es übrigens die sogenannte Bärenspur auf dem Boden, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten durch Nienburgs Altstadt führt. Eine wirklich schöne Idee!

Unser Weg endet direkt an der Weser an der knallblauen Fußgängerbrücke. Der Fluss schlängelt sich gemächlich an der schönen Natur-Kulisse entlang und über die Felder wehen die fröhlichen Klänge von der Festwiese herüber. Ich atme die sich langsam abkühlende Sommerluft ein und freue mich schon, morgen wieder mit der Natur zu erwachen.

Doch bevor es so weit ist, lassen wir den Abend bei einem Gläschen Rotwein auf der gemütlichen Terrasse vor unserem Glockenzelt ausklingen. Die beiden leuchtenden Zelte und die Lichterketten rund um das kleine Glamping-Paradies erzeugen eine unglaublich schöne Stimmung. Gemeinsam lassen wir den Tag Revue passieren und Baby-Katze Mausi gesellt sich wild tobend auch wieder zu uns. Ich lasse den Blick schweifen und entdecke an das Glockenzelt gelehnt mein selbstgemaltes Bild. Ein weiteres Highlight von diesem Wochenende. Denn Julia führt nicht nur gemeinsam mit ihrer Mutter dieses wundervolle Airbnb, sie ist auch Gründerin der Malevents Pinsel & Prosecco. Hier können Laien wie Profis die Pinsel unter Julias Anleitung schwingen, die unterschiedlichsten Motive kreieren und dabei genüsslich ein Glas Prosecco schlürfen. Aufgrund von Corona finden die meisten Kurse in diesem Jahr online statt, aber ich habe das Glück, an diesem Wochenende mit Julia einmal vor Ort ein Kunstwerk zu erschaffen. Und das auch noch mit einem absolut passenden Motiv: der Kuh. Mehr Hof Frida geht nun wirklich nicht. Mitten im idyllischen Bolsehle neben einer Kuhweide malen wir unser ganz eigenes Hof-Paradies, um die Erinnerung an diesen schönen Ort für immer festzuhalten.

Julia und Margret, ihr habt hier wirklich ein Kunstwerk Realität werden lassen. Eben ein Hof wie gemalt. Danke, dass ich ein Teil davon sein durfte. Ich komme ganz bestimmt wieder. Bis ganz bald in eurem kleinen Idyll!

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Hof Frida entstanden und enthält bezahlte Werbung.